Büromöbelhersteller Kinnarps in Worms muss bleiben!

Kommunales

Landesvorstand der SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen besucht den von der Schließung bedrohten Standort Worms / Treffen mit Betriebsrat


Der rheinland-pfälzische Landesvorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnenfragen (AFA) unterstützt die Fortführungsvorschläge des Betriebsrats und der Belegschaft und fordert den Erhalt des Kinnarps-Standortes in Worms und die Sicherung der Arbeitsplätze.

Beim Betriebsbesuch am vergangenen Freitag konnten sich die Vorstandsmitglieder der rheinlandpfälzischen AfA von einer reibungslosen Produktion in der Firma Kinnarps in Worms überzeugen. „Kinnarps stellt in Worms mit einer zuverlässigen, kompetenten und stets flexiblen Belegschaft noch immer hochwertige Produkte her“, so AFA Landesvorsitzender Michael Jung.


„Die Schließungs-Pläne der schwedischen Chefetage sind eine Schande und dürfen nicht einfach hingenommen werden.“ Die AfA Rheinland-Pfalz sorgt sich um die Zukunft des Standortes und der rund 200 Beschäftigten und ihrer Familien. Die Folgen dieser Unternehmensentscheidung werden neben den Kinnarps-Beschäftigten und ihren Familien auch die Zulieferer und viele Menschen in der Region spüren.


Der Betriebsrat hat drei Vorschläge aus der Belegschaft für ein zukunftsfähiges Standortkonzept dem Kinnarps-Management präsentiert. Ein Space-Programm für offene Bürolandschaften, ein weiterer Weg über Konfektionierung von Platten mit besonderen Eigenschaften sowie die Entwicklung und Produktion eines „Mobilen Büro“ als zukünftige Geschäftsidee sind auch aus Sicht der AfA berechtigte Möglichkeiten zur Rettung der Arbeitsplätze. „Die Anliegen von Betriebsrat und Belegschaft mit den Vorschlägen müssen den Eigentümer in Schweden erreichen und nicht als „Kostenfaktor“ von Betriebswirten im Vorfeld abgelehnt werden!“, so AFA Landesvorsitzender Michael Jung.
„Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD unterstützt den Betriebsratsvorsitzenden Thomas Richer und die Belegschaft mit der Gewerkschaft IG Metall im Kampf um den Verbleib des Standorts und der Arbeitsplätze und versichert allen seine solidarische Unterstützung“, so der Wormser AfA-Vorsitzende und stellvertretende AfA-Landesvorsitzende Hans-Herbert-Rolvien.