Eines der ältesten Kirchengebäude soll saniert werden

Kommunales

Jens Guth (SPD) und Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro besuchen die Wormser Magnuskirche/ Förderantrag liegt Ministerium vor

 

Worms, 22. Februar 2018

Eines der ältesten Kirchengebäude in Worms ist die kleine romanische Magnuskirche am Weckerlingplatz in Worms. Früher gehörte das Gebäude als Pfarrkirche zum Ensemble Andreasstift und soll 2021 in diesem Zusammenhang zu „500 Jahre Wormser Reichstag“ als Veranstaltungsort genutzt werden. Hierzu müssten allerdings umfangreiche Sanierungsarbeiten an diesem architektonischen Kleinod, das im 17. Jahrhundert ein Raub der Flammen und erst 1756 wieder hergestellt wurde, durchgeführt werden.

Es gibt Hinweise auf Feuchtigkeitsschäden in der Kirche, erläutert Architekt Jürgen Hamm als Einstieg des vor-Ort-Besuchs von Kirchenvertretern gemeinsam mit MdL Jens Guth und Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro einen Teil der dringend anstehenden Sanierungsarbeiten. In diesem Jahr sollen die Süd- und Westseite des Gebäudes einer Mauerwerksinstandsetzung widerfahren und neuer Putz aufgebracht werden. Im darauf folgenden Jahr stünde dann die große Giebelfläche nach Osten auf der Sanierungsagenda. Im Anschluss dann der Hof und die Seitenschiffe.

Der Krieg habe vieles zerstört, insbesondere den Turm; der Gesamtprozess der Sanierung wird mit circa 5 Jahren kalkuliert. Finanziell gesichert ist aber lediglich dieses Jahr; entsprechende Förderanträge beim Land laufen bereits, ergänzt Hamm. „Wenn alles optimal läuft, dann wird die Sanierung 2021 zum Jubiläum beendet sein.“

 

Denkmalbasierte Maßnahmen könne man natürlich unterstützen, äußerte Prof. Dr. Barbaro im Hinblick auf den Förderantrag und die Dringlichkeit der anstehenden Maßnahmen. Weitere Gelder versucht die Gemeinde durch Fundraising und Sponsoren zu akquirieren, so die 1. Vorsitzende der Kirchengemeinde Elke Maar.

Es gäbe dank der Intervention von Präses Ulrich Oehlschläger dankenswerter Weise auch schon ein „Feedback“ aus Berlin, erläutert Hamm. Die Beauftragte für Kultur und Medien habe bundesweites Interesse an der Maßnahme bekundet und Hinweise gegeben auf einen Antrag zur Unterstützung national wertvollen Guts.

 

In diesem historisch sensiblen Umfeld sei es ganz besonders wichtig, dass auch die Nachbargebäude in das Gesamtbild passen, äußerte MdL Jens Guth mit Blick auf den anstehenden Verkauf des benachbarten Valckenberg Geländes und versprach, die weiteren Maßnahmen rund um den Weckerlingplatz im Auge zu behalten.

 

 
 

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