Kristin Daleiden tritt an

Kommunales

Generalversammlung der SPD Wiesoppenheim nominiert Kandidatin für Nachfolge von Karlheinz Henkes

Auf einer außerordentlichen Generalversammlung haben die  Wiesoppenheimer Sozialdemokraten Kristin Daleiden als Kandidatin für die im September anstehende Wahl des Ortsvorstehers nominiert. Die 60 jährige Wahl-Wiesoppenheimerin verfügt als ehemalige Bezirksbürgermeisterin von Hannover-Mitte und Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat über fundierte kommunalpolitische Erfahrung und zählt als Schatzmeisterin seit 13 Jahren zum Vorstand der Wormser SPD. Dem aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt scheidenden Ortsvorsteher Karlheinz Henkes dankten die Genossinnen und Genossen für seine Leistungen.

„Das Ausscheiden von Karlheinz Henkes als Ortsvorsteher von Wiesoppenheim bedauern wir außerordentlich, denn er hat für den Ort und für die SPD unglaublich viel geleistet. Dafür sind wir ihm unendlich dankbar und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sprach der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Timo Horst den versammelten Mitgliedern des Ortsvereins aus dem Herzen. Zuvor hatte Henkes seinen Rücktritt als Ortsvorsteher zum 30. Juni 2017 bekannt gegeben und sich dem Vorschlag des Ortsvereins für eine Kandidatur von Kristin Daleiden als seine Nachfolgerin angeschlossen.

Belange der Menschen aufgreifen und umsetzen
Nach ihrer Nominierung durch die Mitglieder des Ortsvereins  kündigte Daleiden an, im Falle ihrer Wahl auf der erfolgreichen Arbeit von Karlheinz Henkes aufbauen zu wollen und, wie er, in erster Linie Ansprechpartnerin für alle Wiesoppenheimer zu sein. „Das Amt des Ortsvorstehers ist neutral und erfordert ein offenes Ohr für alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Parteibuch“, bestätigte Henkes. In Wiesoppenheim sieht Daleiden indes mehr als lediglich eine Wahlheimat: „Hier habe ich mich entschieden zu leben und hier fühle ich mich verwurzelt.“ Gleichzeitig sei es ihr schon immer ein Anliegen gewesen mitzugestalten und den Stadtteil gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiter voran zu bringen.

Infrastruktur, Nahversorgung und Lärmschutz im Fokus
„Beim Thema Lärmschutz müssen wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative unermüdlich dranbleiben und auch die vorhandene Infrastruktur wie Kindergarten und Grundschule auf jeden Fall erhalten“, so Daleiden. Besonders am Herzen liege ihr auch die Gesundheitsversorgung im Ort, zu der es ja auch schon Anträge der SPD-Fraktion im Ortsbeirat gegeben hätte. „Ein Ärztehaus oder Gesundheitszentrum mit Apotheke und Therapeuten wäre ideal für Wiesoppenheim und das gesamte Eisbachtal. Dies wäre auf dem städtischen Areal WIE 12a in Wiesoppenheim wunderbar zu realisieren, wenn wir es nicht als Wohnbaugebiet ausweisen, sondern als Mischgebiet.“ Auch eine wohnortnahe Einkaufmöglichkeit in Ergänzung zum Metzger Hasch kann sich Daleiden vorstellen: „Vielleicht können wir dann auch hinsichtlich der Verlängerung der Lärmschutzwand nach Norden etwas erreichen.“