Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zu Besuch bei der BASF SE

Landespolitik

Eine Gruppe Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus Worms und Alzey-Worms besuchten den BASF Firmenstandort Ludwigs

Genossinnen und Genossen aus den Unterbezirken Worms und Alzey-Worms zu Gast beim weltweit größten Chemiekonzern in Ludwigshafen

Worms/Alzey-Worms/Ludwigshafen, 27. Oktober 2017
Eine Gruppe Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sowie Sympathisanten aus Worms und Alzey-Worms besuchten auf Einladung der Badischen Anilin und Sodafabrik (BASF) den Firmenstandort Ludwigshafen, um sich über die Erfolgsgeschichte des weltweit größten Chemieverbundes zu informieren. Die Werksrundfahrt mit anschließender Besichtigung der Chlorwerke fand im Rahmen des Bildungsprogramms der beiden benachbarten SPD-Unterbezirke statt und wurde organisiert vom Wormser Vorsitzenden der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Hans-Herbert Rolvien und AG 60plus Vorsitzenden Alzey-Worms Werner Krebs.

Die insgesamt dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert, den größten zusammenhängenden Chemiekonzern der Welt mit seinen rund 160 Produktionsbetrieben, 250 Anlagen und 2800 Kilometer langen oberirdischen Rohrleitungen aus nächster Nähe zu erkunden und dabei Einblicke in die Welt der produzierenden Chemie zu erhalten.

Der Firmenbesuch begann im Visitor Center, wo die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in zwei Gruppen über die BASF informiert wurden. In der Ausstellung auf fünf Ebenen wurde den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten das Unternehmen und die hergestellten chemischen Produkte erlebbar gemacht. Nach einer etwa einstündigen Busrundfahrt durch das Werksgelände vermittelte Organisator Hans-Herbert Rolvien den Besuchern anhand der Beispiele aus seinem Arbeitsalltag, wo das Chemieprodukt Chlor seine Anwendung findet: „Chlor ist ein unverzichtbarer Grundstoff in der modernen Chemieindustrie und somit in vielen alltäglichen Produkten zu finden: In Solarzellen; Matratzen; Schuhsohlen; synthetischen Gummireifen; Polyester-Textilien, Computer und Smartphones; sogar viele Arzneimittel enthalten chlorierte Wirkstoffe“, berichtete der AfA-Vorsitzende und BASF´ler.

In der BASF in Ludwigshafen spielt die Chlorchemie eine bedeutende Rolle, 65 % des Umsatzes sind vom Chlor abhängig. Pro Jahr werden etwa 380.000 Tonnen Chlor in den drei Chlorfabriken produziert.