Barrierefreier Naturerlebnispfad fehlt

Veröffentlicht am 05.02.2020 in Kommunales

Rund um den Pfrimmweiher könnte ein pädagogischer Naturerlebnispfad entstehen.

Areal um den Pfrimmweiher bietet gute Voraussetzungen für Umsetzung / SPD-Arbeitskreis Umwelt und Naturschutz: Mehr Naturverständnis fördert Umweltschutz

Zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für die Themen Umwelt, Naturschutz, Flora und Fauna fordert der SPD Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz einen barrierefreien Naturerlebnispfad für Worms. Im Bereich um den zwischen Leiselheim, Pfiffligheim und Hochheim gelegenen Pfrimmweiher wäre hierzu eine optimale Örtlichkeit, finden die Mitglieder des Arbeitskreises nach zahlreichen Ortsbegehungen. Zwar fänden sich an etlichen Orten im Wormser Stadtgebiet schon einzelnen Projekte oder Hinweistafeln um die Besonderheiten von Fauna oder Flora der Umgebung darzustellen, lobt der AK-Umwelt und Naturschutz, die bereits bestehenden Maßnahmen, die teils auch von privaten Institutionen geschaffen wurden. Aber außer dem Naturlehrpfad in den Herrnsheimer Klauern, der leider nicht barrierefrei ausgebaut wurde, gibt es keine pädagogische Möglichkeit die regionale Natur näher zu erkunden oder zu erforschen, so der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat Markus Trapp.

Wir denken da an eine Maßnahme wie sie am Eiswoog in Ramsen dank Fördergeldern des Landes installiert wurde. Dort sind seitlich des Sees etliche Module installiert, die deutlich über das Erleben durch Sehen und Hören hinausgehen, so Arbeitskreismitglied Patricia Sonek. Auch das Seewasser vor Ort bietet unterschiedliche Möglichkeiten die Natur zu erleben. Man kann zum Beispiel anhand von unterschiedlichen Baumstämmen erfahren, welche Lasten von Ameisen getragen werden können. Eine ganze Reihe umwelt- und naturpädagogische Stationen könnten den See, seine Uferbereiche und die Flora und Fauna des angrenzenden Gehölzes erlebbar machen, wenn die Stationen so ausgelegt würden, dass sie für Besucher mit und ohne Behinderung zugänglich sind. Parkflächen für behinderte Menschen könnten an der nahe gelegenen Diesterweg Schule geschaffen werden und der Pfiffligheimer Speilplatz könnte zu einem behindertengerechten Spielplatz  umgebaut werden und die barrierefreie Einrichtung ergänzen.

Wichtig ist, dass das Land auf Antrag solche Projekte mit bis zu 80 Prozent fördert und somit den Löwenanteil der Maßnahme tragen würde. Es gelte nun zu eruieren, wer Träger einer solchen Maßnahme sein könne, denn dies müsse nicht zwingend die Kommune sein, informieren die beiden Ratsmitglieder und kündigen Gespräche mit Wormser Natur- und Umweltverbänden an. „Wir möchten auf jeden Fall einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat einbringen, damit dieser Wunsch, der auch im mit der CDU ausgearbeiteten Masterplan aufgegriffen wurde, umgesetzt werden kann“, so Sonek und Trapp.

 
 

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