Bildung zu den Kindern bringen

Veröffentlicht am 04.05.2020 in Kommunales

Horst und Herder wollen Unterstützung zum Online-Lernen schaffen  

Gerade in der aktuellen Corona-Krise und der damit verbundenen Schließung von Schulen vielerorts wollen Sozial- und Bildungsdezernent Waldemar Herder sowie SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst Kinder, die keinen Zugang zum Online-Lernen haben in den Fokus nehmen.

Es sollen Schulen und außerschulische Einrichtungen wie Stadtteiltreffs dabei unterstützt werden, den Kontakt zu Schülerinnen und Schülern herzustellen, die sich aktuell nicht melden und keine schulischen Angebote wahrnehmen.

„Wir wollen auch in der Corona Krise keine Kinder zurücklassen und notfalls die Bildung zu den Kindern bringen.“, so die Sozialdemokraten. Hier sollen auch gegebenenfalls Kapazitäten der Stadt und der freien Träger genutzt werden, die durch die Schulschließung freigeworden sind. Durch das Sozialdienstleistereinsatzgesetz sind hier entsprechende Möglichkeiten eröffnet.

Dazu bitten die beiden Kommunalpolitiker jetzt schon um Unterstützung bei den Trägern. Gemeinsam mit Schulen, freien Trägern und den städtischen Mitarbeitern will Herder ein Konzept in die Wege leiten, um zu verhindern, dass ein aus Bildungssicht „verlorener Jahrgang“ entsteht.

Die Digitalisierung hat durch Corona einen unglaublichen Innovationsschub erfahren, aber die Nutzung von Tablets und Technik darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. In nicht wenigen Haushaltungen spielt die Spielkonsole eine wichtigere Rolle als die Nutzung eines Tablets für die Schulnacharbeit. Deshalb ist auch die Ausstattung mit Tablets und Zugang zu freiem WLan eine wichtige Option.

 
 

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