Gewerbe am Hohen Stein endgültig vom Tisch

Veröffentlicht am 27.02.2020 in Kommunales

Auslotung potentieller Neuflächen im vollen Gange / Entwicklungsfläche zwischen Renolit und Kolpingstraße wird geprüft

 

WORMS - Das Pfeddersheimer Gewerbegebiet „Hoher Stein“ und alle im Bauausschuss genannten Potentialflächen sind von Seiten der Politik längst und endgültig vom Tisch. Neben eindeutigen Stellungnahmen wird diese klare Position jetzt auch durch politisches Handeln unterstrichen. Bei einem Treffen zwischen Vertretern von SPD, CDU, Oberbürgermeister Adolf Kessel und Vertretern der Industrie- und Handelskammer (IHK) ging es nämlich um die Auslotung potenzieller Neu-Flächen für das Gewerbe im Stadtgebiet. „Wir haben uns sehr intensiv über die Potenzialfläche zwischen der Renolit SE und der Kolpingstraße unterhalten, die bereits vor acht Jahren als mögliche Entwicklungsfläche besprochen wurde“, berichtet SPD-Vorsitzender Jens Guth, verbunden mit dem klaren, gemeinsamen Bekenntnis mit CDU-Chef Klaus Karlin: „Der „Hohe Stein“ ist vom Tisch. Wenn Worte dazu nicht ausreichen, dann sollten es alle Skeptiker spätestens jetzt mit diesen Taten erkennen und glauben.“ 

Dass das Gebiet zwischen Renolit SE und Kolpingstraße ein strategisch guter und äußerst praktikabler Standort für die Ansiedlung von neuem Gewerbe ist, wurde im Zuge der Gesprächsrunde schnell klar. Denn beim gemeinsamen Austausch kristallisierten sich zahlreiche Stärken dieses potenziellen Standorts heraus. Eine gewerbliche Vorprägung durch in der Nähe ansässiges Gewerbe sowie eine gute Verkehrsanbindung aufgrund der laufenden Baumaßnahmen zur B47-Südumgehung und der bestehenden ÖPNV-Anbindung seien grundlegend günstige Erschließungsvoraussetzungen. „Wenn eine gründliche Prüfung durch die Verwaltung im Hinblick auf Klima- und Artenschutz, Anlieger und Gärten ebenfalls positiv ausfällt, kämen wir der Sache einen wichtigen Schritt näher“, betonen Jens Guth und Klaus Karlin. Der nächste Schritte wäre die konkrete Prüfung seitens der Verwaltung. „Die Wormser Wirtschaft braucht Entwicklungsmöglichkeiten damit wir auch dauerhaft gute und sichere Arbeitsmöglichkeiten für unsere Bürger haben“ unterstrich Ralf Lottermann, SPD Sprecher für Wirtschaft. „SPD und CDU werden dies aktiv unterstützen und hoffen, dass wir im Bereich Worms Süd  Ansiedlungsmöglichkeiten schaffen können“.

Um dem Kernanliegen der Koalition aus SPD und CDU nach einer wachsenden und zukunftsfähigen Wirtschaft gerecht zu werden, braucht es neben der Sicherung guter Arbeitsplätze neue Gewerbeflächen. Beide Aspekte bedingen sich gegenseitig. Michael Kundel bekräftigte im Rahmen des Gesprächs als Vize-Präsident der IHK Rheinhessen die Notwendigkeit neuer Gewerbeflächen: „Worms hat heute nur noch sehr wenige Gewerbeflächen (unter 10 ha) zur Verfügung und die Wirtschaft benötigt für Neuansiedlungen aber auch für Bestandsunternehmen dringend zusätzliche Flächen.“

 
 

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