Initiative pro Kultur

Veröffentlicht am 07.05.2020 in Kommunales

Kultur und Corona, dieses Spannungsfeld betrifft nicht nur die Zukunft der diesjährigen Nibelungenfestspiele. Sondern neben dem überregional bekannten, kulturellen Flaggschiff ist auch der übrige Kulturbetrieb in Worms zum Stillstand gekommen. Die Wormser SPD unterstützt deshalb eine breit angelegte Initiative, die auch von Kulturkoordinator David Maier unterstützt wird, um  Künstler, Solo-Selbstständige und Freiberufler aus der Wormser Kulturszene mit einem Spendentopf helfen möchte. „Wir müssen in dieser schweren Zeit auch an unsere Kulturvereine, unsere Künstler und unsere Kulturvermittler denken, die sich durch den Ausfall von Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Aufführungen in einer existenzbedrohenden Situation befinden“, sagt Timo Horst als Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. „Wir unterstützen den Vorstoß von David Maier und hoffen auf viele Spenden für die Wormser Kulturszene.“ Neben der Hoffnung auf freiwillige Unterstützung von Wormser Bürgern und Unternehmen schlagen die Sozialdemokraten vor, dem Kulturbetrieb von städtischer Seite mit finanziellen Mitteln zu helfen. Die Stadt Worms erhält zur Bekämpfung der Corona-Pandemie rund 2,2 Millionen Euro vom Land Rheinland-Pfalz. Deshalb habe man auch auf Antrag der SPD einen Hilfsfonds im Stadtrat beschlossen, der auch die Kultur unterstützen könnte.  Eine direkte Unterstützung für Wormser Künstler könnte beispielsweise für die Sozialdemokraten sein, dass die Stadt die Cararentena mietet und Konzerte für die Stadt veranstaltet. „Davon hätten sowohl die Künstler als auch die Veranstalter der Arena etwas“, so Markus Trapp, kulturpolitischer Sprecher. Bei der sofortigen Unterstützung unserer Kulturschaffenden denken wir an die Zeit nach Corona. Und wenn wir jetzt nicht finanziell helfen, ist Worms als Kulturstadt existenziell bedroht. Darum sind wir von der SPD dafür einen Teil der 2,2 Millionen Euro auch für die Kultur einzusetzen“, sagt Timo Horst.

 

Landtagsabgeordneter Jens Guth kennt die aktuellen besonderen Herausforderungen der Kunst -und Kulturszene sowie die Wichtigkeit Kultur auch in der Krisenzeit stattfinden zu lassen. "Kultur und Kulturschaffende haben zum Teil existenzielle Probleme", berichtet der SPD-Abgeordnete aus zahlreichen Gesprächen. Deswegen war das vor wenigen Tagen vorgestellte Programm "Im Fokus: 6 Punkte für Kultur hin" ein wichtiger Schritt und eine kluge Ergänzung zu den bestehenden Unterstützungen des Bundes. "Das Land legte vergangene Woche ein 6 Punkte-Programm für die Kultur in Rheinland-Pfalz auf. 15,5 Millionen Euro investiert das Land, um die Kultur in aktuellen Situation zu sichern und neue kulturelle Impulse möglich zu machen. Dabei ein Stipendienprogramm von 7,5 Mio. Euro, das Förderungen von bis zu 2.000 Euro für eine künstlerische Arbeit möglich macht," macht Jens Guth aufmerksam. Mit dem Programm unterstützt die Landesregierung die Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz und setzt Impulse für neue Kulturaktivitäten, weitere Informationen zu dem Programm, sowie Ansprechpersonen unter https://www.fokuskultur-rlp.de/  .

 
 

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