Jens Guth wieder Direktkandidat der Wormser SPD

Veröffentlicht am 21.08.2020 in Landespolitik

Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei Nominierungskonferenz im Mozartsaal / Geschäftsführer Dirk Beyer wird B-Kandidat

Am 19. August fand die Nominierungskonferenz für die Landtagswahl des Wahlkreises 33 – Worms – im Mozartsaal unter Corona-Hygienebedingungen statt und keine geringere als die Ministerpräsidentin Malu Dreyer gab sich die Ehre, den vom SPD-Unterbezirksvorstand der Wormser SPD vorgeschlagenen Wormser Parteichef und amtierenden Landtagsabgeordneten Jens Guth in besonderem Maße zu ehren und für das Amt zu empfehlen. „Jens als Ex-Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD kann Wahlkampf“, bescheinigt die MPin dem empathischen stellvertretenden Vorsitzenden der Landtagsfraktion. „Er ist der absolut richtige Mann!“

Es sei ein großes Vergnügen wieder in Worms zu sein, proklamiert die erste Rheinland-Pfälzerin eingangs in ihrem Grußwort. Und mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu, „es ist meine erste Parteiveranstaltung mit lebendigen Menschen – seit Corona!“ und hebt dadurch die Unterstützung für den Wormser Abgeordneten noch einmal in ein ganz besonderes Licht. Insbesondere  da auch beim letzten Wahlkampf ihr letzter und spontaner Wahlkampfauftritt in Worms auf dem SPD-Marktfrühstück stattgefunden habe, erinnert sich Malu Dreyer zurück.

Viele Themen wurden von der 1. Sozialdemokratin des Landes im Anschluss angerissen. Wohnungsbau, Finanzen, Kitas, Schulen, Gesundheitspolitik, alles aber unter dem Blickwinkel der Solidarität, die die Ministerpräsidentin als Kernelement der Partei immer wieder hervorhob.

„Hier brauchen wir unsere SPD-Abgeordneten“, so die MP, denn das Bindestrich-Land, wie Rheinland-Pfalz einmal scherzhaft genannt worden sei, wolle die Weichen für eine gerechtere, solidarischere Zukunft stellen. Mit ordentlichen Tarifverträgen für die Pflege, nicht ökonomisierter Gesundheitspolitik und Bildung für alle, nannte sie beispielhaft.

Alles Themen, die der Kümmerer Jens Guth „kann“, bescheinigte auch Präsidiumsleiter Timo Horst. „Bei Jens Guth stimmt der politische Kompass!“, bescheinigt er seinem Parteigenossen, der den Kümmerer mehr als jeder andere verkörpere. Solidarität sei bei ihm keine Worthülse, sondern innere Überzeugung. Umso mehr freue es ihn, dass der Unterbezirksvorstand den Pfeddersheimer erneut für die Direktkandidatur vorgeschlagen hätte.

„Wahlen sind keine Erntedankfeste“, hob der Vorgeschlagene hervor und kündigte weiteren intensiven Einsatz, insbesondere für die Themen Wohnraumförderung und Stadtgestaltung, Mobilität und Sportförderung an. Auch für die Stadtteile wolle er sich besonders einsetzen und warb für das neue Stadtteilentwicklungsprogramm des Landes „Stadtdörfer“.

Der empathische Auftritt des Kümmerers wurde dann auch durch die Delegierten umgehend mit dem Direktmandat belohnt.

„Ich war und bin mir der Verantwortung dieses Mandats immer bewusst“, so seine finale persönliche Anmerkung. Insbesondere die Corona-Krise habe gezeigt, dass die Regierung hervorragend funktioniere und so galt sein Dank vor allem auch Malu Dreyer, deren Regierung auch in Worms vielen Menschen habe helfen können.

Nach erfolgreicher Wahl des Direktkandidaten wählte die Konferenz SPD-Geschäftsführer Dirk Beyer mit ähnlich gutem Ergebnis zum B-Kandidaten, der Jens Guth seine volle Unterstützung im Wahlkampf zusicherte.

 
 

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