Klares Votum für Kissel

Kommunales

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SPD nominiert Oberbürgermeister für Wiederwahl

Mit einem klaren Votum endete die Vertreterversammlung, auf der die Wormser SPD den bisherigen Amtsinhaber Michael Kissel für die Oberbürgermeisterwahl im Herbst nominierte. Mit 70 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und drei Nein-Stimmen stärkten die Sozialdemokraten ihrem Kandidaten den Rücken. Kissel kündigte in seiner Rede an mit vollem Einsatz und Elan die Erfolgsgeschichte der Stadt Worms weiterschreiben zu wollen.

„Wer mich kennt, weiß, dass ich dieses verantwortungsvolle Amt mit ungebrochener Leidenschaft und Entschlossenheit ausübe. Daran will ich weiter anknüpfen“, verdeutlichte der Stadtchef mit Blick auf die positive Entwicklung der Nibelungenstadt. Dabei hob Kissel die gute Zusammenarbeit der politischen Kräfte hervor. Das mache es ihm als überzeugtem Sozialdemokraten leichter, das Amt des Oberbürgermeisters für die ganze Stadt und zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger auszufüllen.

Akzente setzte Kissel in seiner Rede bei der städtischen Modernisierung und dem Zusammenhalt in der Bevölkerung. „Die Wormserinnen und Wormser sind stolz auf ihre Stadt und das zu Recht“. Dieses „Wir-Gefühl“ sei der Geist, der die Stadt stark mache. Das habe nicht zuletzt der Rheinland-Pfalz Tag eindrucksvoll vor Augen geführt.

Dass Worms auch dank dieser positiven Ausstrahlung stetig wachse, machte der Stadtchef anhand der zahlreichen Großprojekte unter anderem in der Infrastruktur, der Bildungslandschaft aber auch im Kulturbereich deutlich. Diese umzusetzen erfordere wirtschaftliche Vernunft, eine klare Linie und eine sichere Hand. Somit sei das Amt des Oberbürgermeisters „nichts für Zauderer und Dampfplauderer“, betonte Kissel.

Zuvor hatten der SPD-Parteivorsitzende Jens Guth, MdL, und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Wormser Stadtrat Timo Horst die Versammlung auf die erneute Nominierung des bisherigen Amtsinhabers eingestimmt. „Die Tatsache, dass heute neben unseren Delegierten und zahlreichen weiteren Parteimitgliedern auch eine ganze Reihe an Gästen ohne Parteibuch anwesend sind, verdeutlicht das große Vertrauen, dass Michael und die SPD in der Wormser Vereinslandschaft, der Wirtschaft und natürlich auch der Politik genießt“, so Guth und Horst.

Direkter Draht zur Partei
Als Symbol für den direkten Draht in die Partei überreichten die Genossinnen und Genossen dem frisch gekürten Kandidaten zum Abschluss ein rotes Wählscheibentelefon mit historischer Bedeutung: "Wenn es 1962 John F. Kennedy mit diesem Telefon gelungen ist die Kuba-Krise zu lösen, dann werden wir damit auch die OB-Wahl gewinnen!“, erklärte SPD-Geschäftsführer Leon Giegerich augenzwinkernd. Auf die geschlossene Unterstützung der Partei im anstehenden Wahlkampf könne sich Kissel verlassen.