Sehr lebendiger und stabiler Arbeitsmarkt

Veröffentlicht am 14.12.2018 in Pressemitteilung

SPD-Abgeordneter Jens Guth informiert sich bei Arbeitsagentur über Standortzahlen und Integrationspotential


Beim Informationsbesuch des SPD-Landtagsabgeordneten Jens Guth bei der Wormser Arbeitsagentur konnten viele erfreuliche Informationen weitergegeben werden. „Es geht uns auf dem Arbeitsmarkt gut in Worms“, begrüßte die Geschäftsstellenleiterin Susanne Decker den Wormser SPD-Chef, der gemeinsam mit Stadträtin Patricia Sonek zum Infobesuch erschienen war.

Es sei aktuell ein sehr lebendiger und stabiler Arbeitsmarkt und mit Arbeitslosenzahlen von 6,2 Prozent zwar noch über dem Landesdurchschnitt, aber für Wormser Verhältnisse sehr erfreulich.


Die Nibelungenstadt mit einem logistischen Übergewicht sei dabei sehr speziell, so Decker, die hier von „Fluch und Segen zugleich“ sprach. Firmenausweitungen wie bei TST oder auch das in Frankenthal mittlerweile ansässige Amazon mit 2000 Neueinstellungen
mischten die Region ordentlich auf und brächten Bewegung in den Arbeitsmarkt.


Von aktuell etwas mehr als 4000 gemeldeten Arbeitsuchenden sind ca. 2800 Menschen arbeitslos, die sich auf Jobcenter und Arbeitsagentur verteilen. Von den Arbeitslosen in der Region Worms sei etwa ein Viertel nur sehr kurz arbeitslos. Dies läge daran, dass schon im Vorfeld versucht würde durch gezielte, unterstützende Maßnahmen Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Berufliche Weiterbildungen würden zwischen 160 und 170 pro Jahr durchgeführt, 2019 ist nochmal eine Steigerung der Anzahl der durchgeführten Weiterbildungen geplant.


Vor allem die Geringqualifizierten und Ungelernten seien ein schwieriges Thema und ganz besonderes Klientel. Hier handle es sich in der Regel um ein en Personenkreis der 25 bis 35-Jährigen.Bei diesem werde ganz gezielt auf eine Ausbildung gesetzt, denn das brächte auch für die Arbeitgeber Vorteile, wenn sie Fachkräfte im eigenen Betrieb ausbilden halten könnten, so Thomas Labisch vom Arbeitgeberservice. Neben dem Auffinden eines Schulplatzes stelle vor allem der finanzielle Aspekt ein Hemmnis dar, denn viele Menschen dieser Altersgruppe hätten schon Familie und kämen mit der Ausbildungsvergütung trotz Aufstockung durch die Agentur für Arbeit Arbeitsamt nicht zurecht.


Ebenso stelle die Vermittlung der Altersgruppe der Ü-55-Jährigen eine Herausforderung dar, da hier oft körperliche Einschränkungen vorlägen. Mit Qualifizierungen könnten aber auch hier gute Erfolge erzielt werden.
„In den letzten 3 Jahren ist es uns durch intensive Einzelfallberatung, finanzielle Unterstützung und Qualifizierung gelungen die Wormser Arbeitslosenzahlen deutlich zu verkleinern“, freut sich Susanne Decker.

 
 

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