SPD begrüßt Aufwertung des Wochenmarktes

Kommunales

Neukonzeption schon 2015 gefordert / Weitere Non-Food Bausteine erwünscht

Mit Freude hat die SPD Worms um UB-Chef Jens Guth (MdL) und den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Timo Horst zur Kenntnis genommen, dass künftig auf dem Markt das kulinarische Angebot erweitert werden soll. Nachdem sich die Marktwinzer seit letztem Jahr hervorragend etabliert haben und großen Publikumszuspruch erfahren, soll künftig das gastronomische Angebot um ein „Marktfrühstück“ erweitert werden.

Eine Neukonzeption des Wochenmarktes mit Ausweitung in diesem Bereich war schon anno 2015 von der SPD-Stadtratsfraktion in einem Antrag von Heidi Lammeyer gefordert worden. „Wir haben damals bereits darauf gesetzt, dass das Angebot auf dem Markt attraktiver gestaltet werden soll.“ Ein entsprechendes Konzept wurde daraufhin zwar versprochen, die Umsetzung kam aber leider nur stockend voran. Vielmehr seien in der Zwischenzeit bedauerlicherweise auch Marktbeschicker abgesprungen. In der kommenden Stadtratssitzung werde man nun den zuständigen Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek erneut fragen, welche weiteren Schritte er für ein Gesamtkonzept ins Auge fasst und wann diese in den Gremien vorgestellt werden, so Horst. Sinnvoll wäre sicherlich auch, dieses Thema im Innenstadtausschuss zu behandeln, fordert Ausschussmitglied Pavel Zolotarev und kündigt ebenfalls eine entsprechende Initiative an.

Die SPD-Worms, die einmal im Jahr mit ihrem traditionellen SPD-Marktfrühstück auf dem Obermarkt Station macht um dort mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, schätzt jede weitere Initiative zur Aufwertung des Wochenmarktes sehr, so Guth. Das dortige „Marktfrühstück“ kann somit nur ein weiterer kleiner Baustein in einem umfassenden Gesamtkonzept sein, fordern die Sozialdemokraten in Worms, die sich weitere Angebote auch im Bereich Non-Food wünschen. So wäre zum Beispiel der Stand eines Korbmachers oder Kunsthandwerk auf dem Markt eine absolute Bereicherung. „Alles was die Attraktivität des Wochenmarktes weiter steigert kommt automatisch den Bürgerinnen und Bürgern sowie auch den Touristen zugute und kann somit nur positiv für die Nibelungenstadt sein.“, so das einmütige Credo von Guth, Horst und Zolotarev.