SPD-Stadtratsfraktion im Dialog mit Vertretern von Turngau Worms, Sportkreis Worms und Stadtsportverband

Kommunales

Der Sport hat in Worms einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund steht die SPD-Stadtratsfraktion permanent im engen Dialog mit den Vereinen und Sportfunktionären um zu erfahren wo der Schuh drückt. Großes Thema bei den Sportvertretern ist aktuell, neben dem Neubau einer Halle für den TV Horchheim, der angedachte Neubau einer Dreifeldsporthalle an der Carl-Villinger-Straße. Der Turngau Worms Vorsitzende Frank Schembs sähe dort gerne eine bauliche Lösung mit einer großen Tribüne, die ca. 1.000 Zuschauer aufnimmt, da in Worms zahlreiche Sportveranstaltungen stattfinden, die eine solche Kapazität erfordern.  "Wir haben die Deutschen Trampolinmeisterschaften ausgerichtet und den EWR-Cup, demnächst stehen weitere Großveranstaltungen auf der Tagesordnung", so Schembs, der gleichzeitig auch Vizepräsident des Rheinhessischen Turnerbundes ist. "Da wäre eine Halle mit großer Tribüne wichtig, denn das BIZ oder die IGS-Turnhalle seien dafür nicht ausreichend".

Da es sich bei der Carl-Villinger-Turnhalle um eine Schulbaumaßnahme handele, seien hier leider keine Tribünen eingeplant, musst Schembs zu seinem Bedauern erfahren. Die Förderung des Landes sähe dies nicht vor. Dies wiederum stieß beim Stadtsportverbandsvorsitzenden Joachim Decker auf grundsätzlichen Widerspruch. "Auch in den Schulen gäbe es Schulsportveranstaltungen, bei denen zumindest kleine Tribünen benötigt würden", kritisierte Decker die Zweigliederung der Förderung, Da eine Halle mit der von Frank Schembs gewünschten Zuschauerkapazität vom "Norm-Maß" abweicht und daher mit erheblichen  Mehrkosten verbunden wäre, brachte der Sportkreisvorsitzende Manfred Pfeiffer nach Gesprächen mit dem Ministerium, Sportdezernent Uwe Franz und dem SPD- Fraktionsvorsitzenden Timo Horst  eine andere Variante ins Spiel, die Idee im Bedarfsfall "mobile" und leichtverschiebbare Tribünenelemente zu beschaffen. Damit könnte die Sitzplatzkapazität im BIZ, aber auch ggf. an anderen Standorten erhöht werden. Was die Deckersche' Kleinsttribünenidee anging, so waren die Genossen absolut seiner Meinung und versprachen sich über ihren Abgeordneten Jens Guth mit den Ministerien in Verbindung zu setzen, denn kaum eine Schulsporthalle wird nicht auch zusätzlich für den Vereinssport genutzt.

"Wir müssen Möglichkeiten für den Alltag schaffen", so Timo Horst. Diesbezüglich müsse das Land künftig von anderen Standards ausgehen was die Genehmigung und Förderung anginge, fordern Patricia Sonek und die SPD Fraktion.  Jens Guth versprach auch umgehend die Thematik mit nach Mainz zu nehmen und sich dort dafür einzusetzen.