Stadtpolitik trifft Hollywood

Kommunales

Wormser Jusos und Michael Kissel freuen sich über volle Sitzreihen beim Kinoabend „Popcorn und Politik“

 

Worms, 22. Oktober 2018

Politik braucht keine große Bühne, es genügt ein Kinosaal - und der war am Wochenende prall gefüllt. Knapp 150 Jungwähler waren der Einladung der Jusos und Michael Kissel in die Kinowelt Worms gefolgt, um in entspannter Atmosphäre den SPD-Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl näher kennen zu lernen. Getreu dem Motto des Abends „Popcorn und Politik“ durften sich alle Kinobesucher neben einer Gratistüte Popcorn und einem Getränk ihrer Wahl, auf eine lockere Dialogrunde freuen, die mit der Vorführung des aktuellen Marvel-Kinofilms „Venom“ ihren inoffiziellen Höhepunkt fand.

„Wir sind überwältigt vom enormen Zuspruch unserer Aktion“, zeigte sich Juso-Vorsitzender Max Wiederstein zufrieden. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung hatte sich eine Warteschlange bis vor die Türen des Kinofoyers gebildet. Die Wartezeit nutzten die Kinobesucher, um vorab ihre Fragen an Michael Kissel auf Wortmeldekarten niederzuschreiben. 

Damit am Schluss auch keine Frage unbeantwortet blieb, hatten die Jusos mit Helene Merz und Jonas Deichelman ihrem OB-Kandidaten ein Moderatorenduo zur Seite gestellt, das die Kinobesucher mit Witz und Charme durch die knapp 30-minütige Dialogrunde begleiteten. Bereits die Eingangsfrage, wer denn alles nur wegen dem Popcorn und dem Film anwesend sei, sorgte für muntere Stimmung in den gefüllten Reihen des Kinosaals.

 

„Bedürfnisse aller Generationen im Blick“

Dass sich junge Menschen durchaus auch für Politik interessieren, verdeutlichten die zahlreichen Fragen aus dem Publikum, unter anderem zu den Themen Verkehr, bezahlbarer Wohnraum und zeitgemäße Bildungseinrichtungen. „Ein modernes Worms muss die Interessen und Bedürfnisse aller Generationen im Blick haben. Aus diesem Grund werde ich mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass junge Menschen jetzt und in Zukunft gerne hier leben und Perspektiven haben“, versprach Michael Kissel und erhielt dafür den Applaus der Kinobesucher.